Erweiterungsbedarf
Die Zürcher Bank Julius Bär wird in den kommenden Jahren weiterwachsen und benötigt deshalb mehr Platz. Sie beabsichtigt, die neuen Arbeitsplätze in Zürich-Altstetten anzusiedeln. Ausserdem will sie einen Teil ihrer Büros aus anderen Zürcher Standorten hier konzentrieren. Der Ausbau ist langfristig geplant und erfolgt nicht auf einen Schlag.
Julius Bär und Altstetten
Die grösste Schweizer Privatbank hat ihre Wurzeln in Zürich. Sie wurde 1890 gegründet und versteht sich noch heute als Teil der Stadt. Deshalb möchte sie auch künftig vom Standort Altstetten aus wirtschaften, den sie 1984 bezogen hat. Er ist der grösste Standort in Zürich, weitere hat sie an der Bahnhofstrasse sowie an der Morgartenstrasse.
Die Bank Julius Bär wurde 1890 in Zürich gegründet. Ihr erster Standort befand sich an der Bahnhofstrasse. Er wird noch heute genutzt.
Notwendiger Ausbau des Standortes
Heute arbeiten rund 3000 Mitarbeitende aus den Bereichen Finanzen, Recht, IT, Betrieb und Kundenmanagement am Standort der Bank in Altstetten. In den kommenden Jahren wird die Bank weiterwachsen und benötigt deshalb kontinuierlich mehr Platz. Ausserdem beabsichtigt sie, einen Grossteil ihrer Büros aus anderen Standorten in Altstetten zu konzentrieren.
Das ermöglicht es der Bank, sich den dynamischen wirtschaftlichen Anforderungen anzupassen: bessere Vernetzung, verstärkte Ausbildung. Ausserdem reduziert sie damit Betriebskosten. Die Erhöhung der Anzahl Mitarbeitenden wird nicht auf einen Schlag erfolgen: Die Bank rechnet bis 2040 mit total rund 6000 Arbeitsplätzen in Altstetten. Für die Erweiterung wurden verschiedene Standorte geprüft. Altstetten ist der einzige geeignete Ort dafür.
Der richtige Ort für diese Erweiterung
Die Testplanung hat gezeigt, dass die geplante Erweiterung in Altstetten möglich ist. Sowohl die benötigten Büroräume als auch die erwünschten öffentlichen Freiräume sind hier jedoch nur mit Hochhäusern zu erreichen. Gleichzeitig können damit Mehrwerte wie neue Grünflächen und Begegnungsorte für die Bevölkerung geschaffen werden. Hochhäuser sind an diesem Standort sinnvoll, weil die Anbindung an den öffentlichen Verkehr exzellent ist und sie sich bestens ins städtebauliche Gesamtbild mit mehreren Hochhäusern einfügen. Und die Schatten der Hochhäuser fallen ausschliesslich auf Gleisanlagen.
Bedeutung für das Quartier
Kein Verlust von Wohnraum
Auf dem Areal Hohlstrasse 600–612 stehen ausschliesslich Büro- und Gewerbehäuser. Wohnraum würde mit der Entwicklung vor Ort nicht verdrängt. Preisgünstige Wohnungen könnten aber dank der Zusammenführung von Arbeitsplätzen in Altstetten an anderen Standorten der Bank geschaffen werden. Genaueres wird im Rahmen des Gestaltungsplans festgelegt.
Aufwertung des Bahnhofsgebiets
Mit der Entwicklung wird das Gebiet um den Bahnhof Altstetten für die Bevölkerung massiv aufgewertet. Es wird bunter, grüner, durchlässiger und vielseitiger.
Bessere Erschliessung, weniger Autoverkehr
Für Nutzende werden in einer Tiefgarage Autoabstellplätze bereitgestellt (nur noch halb so viele wie heute). Neue Fusswege zwischen den Gebäuden, entlang der Gleise und der Hohlstrasse erschliessen das Areal besser und verbinden die umliegenden Orte miteinander.