Gestaltungsplan
Für die geplante Erweiterung des Areals ist ein privater Gestaltungsplan erforderlich, der bis 2027 erarbeitet wird. Im Gestaltungsplan werden die Möglichkeiten und Anforderungen an eine bauliche Entwicklung rechtsverbindlich festgehalten: Dimensionen, Nutzungen, Freiraumgestaltung, Nachhaltigkeitsparameter, Erschliessung.
Was ist ein Gestaltungsplan?
Der Gestaltungsplan legt fest, was auf einem Areal gebaut werden darf. Weil er gewisse Ausnahmen ermöglicht (zum Beispiel höher zu bauen als in dieser Zone erlaubt wäre), muss das Vorhaben im Gegenzug verbindliche Mehrwerte für die Öffentlichkeit erfüllen. Der Gestaltungsplan verbessert damit die Qualität des Stadtraumes.
Wer redet beim Gestaltungsplan mit?
Der Gestaltungsplan Hohlstrasse wird mit dem Amt für Städtebau der Stadt Zürich erarbeitet. Die Öffentlichkeit wird in der Planung miteinbezogen und kann während der Auflagefrist Einwendungen verfassen. Voraussetzung für den Gestaltungsplan sind die Zustimmung durch den Gemeinderat der Stadt Zürich und die Genehmigung durch den Kanton.
Das wird im Gestaltungsplan geregelt
- Zahl, Lage und Dimensionen der Gebäude
- Nutzung (z. B. für Büros, Gewerbe oder Wohnen)
- Erschliessung und Parkierung
- Gestaltung der Umgebung
Das Areal heute
Heute ist das Areal für die Bevölkerung nicht zugänglich. Mit weitgehend versiegelten Räumen und wenig Grün bietet es kaum Möglichkeiten, sich im Freien aufzuhalten oder es zu durchqueren.
Was die Bevölkerung erhält
Mehr Platz für alle
- Grosszügige Freiflächen mit viel Grün
- Orte zum Verweilen und für Begegnungen
- Öffentlich zugängliche Dachterrasse
- Fliessender Übergang zum Altstetterplatz
Bessere Vernetzung
- Bessere Verbindungen der umliegenden Quartiere mit dem Bahnhof
- Fusswege und Querverbindungen auf dem Areal
- Ein Weg entlang der Gleise
Bereichernde Angebote
- Gastronomie und Dienstleistungen
- Gewerbe und öffentliche Nutzungen
- Mehr Leben direkt beim Bahnhof
Auf dem Dach des Gebäudes Hohlstrasse 604–606 ist eine öffentlich zugängliche Terrasse mit Pavillon geplant.
Ein grosser Teil der heute versiegelten Flächen wird aufgebrochen und bepflanzt. Damit werden diverse naturnahe Freiräume geschaffen und es entsteht ein neuer Platz, zugänglich für alle. Rechts im Bild: neue Baumallee an der Hohlstrasse.
Der rund 70-jährige Mammutbaum soll erhalten bleiben. Er wird zum Mittelpunkt des neuen Sequoiaplatzes und damit zur aussergewöhnlichen Adresse für die Restaurants und Läden am Platz.
In die Erd- und teilweise Obergeschosse ziehen Restaurants, Bars, Lebensmittelläden, Apotheken, Fitnessclubs und dergleichen ein. Der Altstetterplatz (rechts im Bild) wird um rund 20 Meter westwärts erweitert und mit Bäumen bepflanzt. Damit wird ein fliessender Übergang zum Areal geschaffen.
Wie der Ort an Qualität gewinnt
Erweiterung des Altstetterplatzes
Neue Querverbindungen und Sichtachsen
Mehr Raum für Begegnung und Erholung
Ein Weg entlang der Geleise
Wie der Nachhaltigkeit Rechnung getragen wird
Bausubstanz wird erhalten
- Ein grösserer Teil der Gebäude bleibt bestehen.
- Bestehende Gebäude werden aufgestockt.
- Damit wird viel graue Energie eingespart.
Energie ist erneuerbar
- Neubauten genügen strengen Energiestandards.
- Solaranlagen auf den Dächern und an Fassaden liefern sauberen Strom.
Besseres Lokalklima, weniger Verkehr
- Grosszügige Bepflanzung und intelligente Architektur kühlen das Quartier an heissen Tagen.
- Die Anzahl Parkplätze wird reduziert.
- Neue Veloabstellplätze für die Bevölkerung.
■ Aufstockung der bestehenden Gebäude
■ Neubau oberirdisch
■ Bestehende Gebäude bleiben erhalten: oberirdisch und unterirdisch
Das Areal bleibt weitgehend autofrei, dafür gibt es sowohl oberirdisch als auch in der Tiefgarage einige neue Veloabstellplätze.